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50 Jahre Verbandsarbeit der BSK

Oktober 2013

Als Gründungsmitglied der Berufsfachgruppe Schwertransporte/Kranarbeiten wurde die Colonia Spezialfahrzeuge  während der Jahreshauptversammlung am 26.10.2013 geehrt. Seit über 100 Jahren werden in Deutschland Großraum- und Schwertransporte durchgeführt. Seit 50 Jahren vertritt die BSK die Interessen der Kran- und Schwertransportbranche.

Urkunde (PDF)

DLR-Wissenschaftler überbieten mit Klebetechnologie Weltrekord um 60%

September 2013

Am Tag der Luft- und Raumfahrt des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) in Köln wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt. Der bisherige Rekord in der Kategorie „Schwerstes mit Klebstoff gehobenes Gewicht“ wurde dabei um rund 60% überboten. Im Juni 2012 setzte 3M Deutschland in Neuss die Marke auf 10 Tonnen, die ein LKW wog, der für eine Stunde nur über eine Klebefläche in einem Meter Höhe für eine Stunde gehalten werden musste.

Dieser Wert konnte durch das DLR am 22. September 2013 auf 16 Tonnen erhöht werden. Dazu wurden, wie beim bisherigen Rekordhalter, zwei Stahlzylinder mit einem Durchmesser von sieben Zentimetern zusammengeklebt. Allein über diese Klebefläche wurde das Gewicht einer Schwerlastzugmaschine mit einem Mobilkran gehoben.

Dass ein guter Klebstoff allein nicht ausreicht, um stabile Klebungen herzustellen, kennt man auch aus dem Haushalt. Entscheidend ist die Kombination aus Kleber, Klebeverfahren und Oberflächenvorbehandlung der zu verklebenden Teile. Beim Klebstoff setzte das Team um Dr.-Ing. Joachim Hausmann des DLR auf den Hochleistungskunststoff VICTREX®-PEEK. Dieser schmilzt bei hohen Temperaturen und wird beim Abkühlen sofort wieder fest, vergleichbar mit den Patronen einer Heißklebepistole. Dass dieses Material eigentlich für die Herstellung von Bauteilen und nicht als Klebstoff vorgesehen ist, stört die Wissenschaftler des DLR nicht. Denn die eigentliche Entwicklungsarbeit steckt in der Oberfläche des Metalls. Dieses wurde mit einem Laser vorbehandelt, wodurch die Oberfläche gereinigt und mit einer für das Kleben besonders geeigneten Mikrostruktur versehen wird.

Der gelungene Weltrekordversuch zeigt anschaulich die Leistungsfähigkeit der Klebetechnik des DLR. Entwickelt wird die Technologie insbesondere für hybride Strukturen. Dies sind Bauteile, die aus unterschiedlichen Werkstoffen, wie zum Beispiel Metall und faserverstärktem Kunststoff bestehen. Durch Schweißen lassen sich solch unterschiedliche Materialien gar nicht verbinden. Bolzen und Nieten hingegen bringen zusätzliches Gewicht und stören den Kraftfluss im Bauteil. Hier bietet die Klebetechnik deutliche Vorteile. Derartige hybride Strukturen werden zunehmend in der Luftfahrt und im Automobilbau eingesetzt.

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Neu im Fuhrpark: 5-Achs- Semitieflader von Faymonville

August 2013

Die besonderen Merkmale dieses Aufliegers sind die doppelklappbaren, durchgehenden Rampen, welche eine bequeme und vor allem sichere Beladung mit vielen Fahrzeugtypen, bei einem flachen Auffahrwinkel ermöglichen. Des weiteren ist die niedrige Fahrhöhe von 800mm ein enormer Vorteil beim Transport höherer Maschinen bzw. Gütern.

Bei den Abmaßen des Aufliegers und damit auch des Gesamtzuges wurden die steigenden Zahlen der internationalen Transporte berücksichtigt und die EU-Fahrzeugmaße eingehalten, so dass dieses Fahrzeug erstmal genehmigungsfrei durch ganz Europa fahren kann. Genehmigungen werden erst ab 14,5to Nutzlast, teleskopieren des Aufliegers, Ladungsbreiten > 2,50m oder Ladungshöhen > 3,20m notwendig.

Neu im Fahrzeugpark: Liebherr LTM 1750-9.1

Juli 2013

Das neue Highlight im Hause Colonia ist der 9 achsige Liebherr 750 to Teleskopkran. Dieses Fahrzeug ist der größte Kran in der Fahrzeugflotte des Hauses.

Mit 204 to Ballast, 52m Hauptmast, 19m Televerlängerung, 91m Wippsitze, 77m starrer Spitze und Y-Abspannung wurde das Gerät in Komplettausstattung gekauft und ist flexibel für alle verschiedene Einsatzbereiche geeignet.

Neu im Fuhrpark: 2. Hakenabroll-LKW

Juni 2013

Im Juni 2013 ist der 2. Hakenabroller, der in der hauseigenen Werkstatt aufgebaut wurde, in Betrieb genommen worden. Als Trägerfahrzeug haben wir uns für einen MAN TGX 26.440 (LowLiner) mit flacher, aber ebenerdiger Kabine entschieden.

Der LKW verfügt trotz niedriger Durchfahrtshöhe über eine geräumige Kabine mit breitem Bett, Klimaanlage, Kühlschrank, etc. so dass er für den nationalen Fernverkehr bestens gerüstet ist. Im Hinblick auf Motorisierung und Umweltschutz, haben wir uns bewusst für ein Fahrzeug entschieden, welches schon heute die Euro6-Norm erfüllt. Durch das niedrige Fahrgestell liegt unsere Ladehöhe mit unserem Fahrzeug-Flat bei 1.300mm.

Das Fahrzeug-Flat wird zur Beladung in einem flachen Winkel abgerollt, so dass eine ebenerdige Beladung möglich ist. Nicht Fahrbereite Fahrzeuge können mit Hilfe der Seilwinde geladen werden. Die Hakenabrolltechnik ermöglicht es uns wechselnde Behälter und Flats mit einem Fahrzeug zu bewegen. Dadurch können Lade- und Entladezeiten bzw. die dadurch entstehenden Standzeiten für den LKW erheblich minimiert werden.

Des weiteren kann der Ladebehälter speziell auf das jeweilige Ladegut angepasst werden.