„Das ist das Schöne an COLONIA, man kann sich stetig weiter­entwickeln!“

Interview Stefan Meier

Stefan Meier, 40 Jahre, seit 2006 bei COLONIA, kaufmännischer Leiter der Werkstatt

Wie sind Sie zu COLONIA gekommen?
Tatsächlich über eine Stellenanzeige. Ich kannte die COLONIA zwar, hatte aber keine Beziehung zu dem Unternehmen. Das ist inzwischen anders …

Stimmt, Sie sind schon lange dabei. Wo sind Sie gestartet, wo sind Sie heute?
Ich habe im Oktober 2006 in der Transportabteilung  angefangen und dort Schwertransporte geplant, kalkuliert und disponiert. Dann war ich ab 2008 schwerpunktmäßig als Teamleiter für die Betreuung von Kunden aus der Energiewirtschaft zuständig: für deutschlandweite Krangestellungen, Trafotransporte, Montagen, Schwergutlagerungen. Das komplette Programm … Von der Konzeption über Angebotserstellung, Planung und Einholen von Genehmigungen bis hin zu Vertragsverhandlungen.

Damit war es aber noch lange nicht vorbei mit Ihrem Werdegang!
Stimmt! Es ging noch weiter … (lacht) Von 2011 bis 2016 war ich Abteilungsleiter im Bereich Schwertransporte/Montagen. Daneben war ich damit befasst, die Entwicklung der ERP/D3-Software voranzutreiben und das Schwerlastlager mit aufzubauen, ein ganz neues, spannendes Projekt. Ja, und seit Anfang 2017 bin ich als kaufmännischer Werkstattleiter tätig, was für mich ein komplett neues, wenn auch nicht ganz unbekanntes Gebiet war. Zu meinen Aufgaben gehörte die Festlegung von Prozessen sowie die Anschaffung und Implementierung eines eigenen ERP-Systems.

Und dann kam der Umzug in die neue Werkstatt …
Richtig! Zum Tagesgeschäft kam nun noch die Optimierung und Straffung der Prozesse, um kürzere Standzeiten für die Geräte zu erzielen. Dies ist natürlich nur mit der Unterstützung der technischen Werkstattleitung möglich. Eine ganz enge Teamarbeit ist hier entscheidend für den Erfolg.

Und eigentlich sind Sie …?
Gelernter Speditionskaufmann und Verkehrsfachwirt (IHK).

Also haben Sie eine ziemliche Karriere hingelegt?
Ich würde das so beschreiben: Mir hat die Arbeit immer Spaß gemacht. Wer mit Freude dabei ist, dem fällt es nicht schwer, Einsatz zu zeigen. Und dieser wird honoriert, und man bekommt die Chance, sich weiterzuentwickeln. Wer zeigt, dass er was erreichen will und was kann, hat hier fast jede Möglichkeit.

Was würden Sie jungen Bewerber*innen empfehlen?
Ganz wichtig bei COLONIA ist, du brauchst nicht unbedingt eine besondere Ausbildung oder ein spezielles Studium. Sondern Einsatzbereitschaft, den Willen, über den Tellerrand zu schauen, und mit anzupacken. Wer z. B. als Kaufmann nur im Büro sitzt und sich die Lkws, die Technik, die Schwertransporte nicht anschaut und nachts nicht mal mit rausfährt, wird nie einen Kunden gut beraten können – und sich auch kaum weiterentwickeln. Aber mit Interesse an dem, was wir hier tun, mit dem stetigen Willen, das Unternehmen nach vorne zu bringen, schon! Hier kommt es wirklich noch drauf an, was man kann.

Wenn man hier arbeitet, ist man Familie – in guten wie in schlechten Zeiten.

Was macht COLONIA für Sie besonders?
Es ist ein bodenständiges und ehrliches Unternehmen. Und trotz seiner Größe ein Familienbetrieb. Wenn man hier arbeitet, ist man Familie – in guten wie in schlechten Zeiten. Wenn die COLONIA Hilfe braucht, muss die Familie helfen. Und umgekehrt funktioniert es genauso. Es ist ein sehr soziales Unternehmen, besorgt auch mal den richtigen Arzt, hilft bei Behördengängen oder der Wohnungssuche. Man steht hier noch füreinander ein. Alles, was wir bei COLONIA machen, ist Mannschaftssport!

Alles, was wir bei COLONIA machen, ist Mannschaftssport!

Kameradschaft ist also wichtig?
Ja, das kann man sagen. Man kennt hier seinen Chef noch persönlich. Der Umgangston ist gut und die meisten sind per du miteinander. Und auch die Vorgesetzten sind immer mal wieder bei Einsätzen dabei.

Also kein 9-to-5-Job?
Nein, in keinem Fall, in keiner Position. Darauf muss man Bock haben. Wer ein guter Krandisponent werden will und zig verschiedene Autokranmodelle effizient planen muss, der sollte auch mal nach Feierabend ein Tabellenbuch zur Hand nehmen oder mal mit auf eine Baustelle fahren. Wer kein Interesse an der Technik entwickelt, wird nur schwer ein guter Disponent. Nein, 9-to-5 ist das nicht. Dafür zahlen wir aber auch mehr als für einen 9-to-5-Job.

In einem Satz bitte: COLONIA ist für mich …
… mein zweites Zuhause. (lacht) In jedem Fall aber ein großer Teil meines Lebens!